Lange hat es gedauert, mein Blog schien brach zu liegen. Leider fand ich in den letzten Wochen keine Zeit, wieder einmal einen Beitrag für meine Page zu schreiben.
Nun habe ich – gezwungenermassen – Zeit, mich wieder einmal Dingen zu widmen, die ich in letzter Zeit vernachlässigt habe. Ich liege zur Zeit krank zuhause und darf sozusagen nichts machen. Was für jemanden wie mich, der schnell mal nervös wird, wenn er gar keine Beschäftigung hat, relativ anstrengend ist. Krank sein ist Arbeit, das hat nichts mit Vergnügen zu tun. So habe ich meine Zeit im Bett damit verbracht, zu lernen, zu lesen, mich bezüglich neuer Webdienste und Tools up to date gebracht und nebenbei auch noch etwas geputzt. Was für mich jedoch das Schlimmste darstellt, ist der Fakt, dass ich keinen einzigen Schritt nach draussen machen kann. Das ist wirklich schrecklich. Da kann die Wohnung noch so toll und sauber sein, da dreht man mit der Zeit am Rad. Nur sollte ich mich endlich mal richtig auskurieren, zumal ich über Wochen eine latente Erkältung mit mir herumgeschleppt habe, welche sich nun in einer wunderbaren Grippe manifestierte.
Jetzt heisst es, das ganze einfach durchstehen und dann frohen Mutes wieder Vollgas zu geben.
Einziger Lichtblick in dieser Zeit? Der Besuch meiner Mutter mit Family-News, mein Mitbewohner, der für uns einkaufen geht, aber langsam ebenfalls zum Patient zu werden droht und last but not least die Paketlieferung aus Bern. Endlich ist es angekommen, mein langersehntes Plakat aus dem Archiv von SBB Historic.
Um kurz auszuschweifen: Ich begleitete Andri Perl an eine Lesung nach Bern. Im Rahmen des Welttags des Buches las Andri in der Infothek der SBB im Bollwerk in Bern. Und dort hatte ich die Gelegenheit im Archiv der Plakatkampagnen der SBB zu stöbern und mir eines dieser tollen Plakate zu sichern. Ich bin ein grosser Anhänger der SBB, auch wenn man sich oftmals gerne über die Preise aufzuregen vermag. Und kaum etwas liegt näher, als sich ein Stück Geschichte des Unternehmens, welches man tagein tagaus unterstützt, in die Wohnung zu hängen?
Ich jedenfalls habe grosse Freude an meiner neusten Errungenschaft und empfehle allen, mal im Archiv der SBB zu stöbern.
Eine schöne Woche und Grüsse aus dem Bett
Claudio Candinas
Was eine Satzphrase aus einem Song zweier der unglaublichsten Rap-Artists der Gegenwart alles auslösen kann, zeigt der kurze Ausruf, «wie verrückt diese Scheisse» doch sei… Erwähnt im Track «Niggas in Paris» aus Jiggas und Kanyes Über-Album «Watch The Throne».

